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Betreuung des Wallfahrtsortes Maria Taferl
Im August 1969 übernahmen wir „Oblaten der makellosen Jungfrau Maria“ = OMI den Wallfahrtsort und die Pfarrseelsorge in Maria Taferl, dem größten Marienheiligtum des Landes Niederösterreich und der Diözese St. Pölten.Unser Provinzhaus ist in 1130 Wien in der Auhofstraße 169, wir betreuen in Österreich noch weitere Pfarren: Wien – Unterheiligenstadt, Gmünd – Neustadt, Steyr – Münichholz und Steyr – Resthof.
Oblaten? Oblaten!
Eine kleine Vorbemerkung über den Namen „Oblaten“: Das Wort kommt aus dem Lateinischen: „Oblatum“ ist das „Dargebrachte“, von dem sich der Begriff für die Hostie, der „Oblate“ herleitet. „Oblati“ aber sind „die Dargebrachten, die Geweihten“, Leute also, die sich zur Verfügung stellen. So nannte man schon im Mittelalter Laien, die, ohne Gelübde abzulegen, einem Mönchsorden nahestanden. Seitdem wurde „Oblate“ zum Namenselement zahlreicher religiöser Gemeinschaften. So kam es zu dem Ordensnamen der Oblati Mariae Immaculatae – OMI. Sie sind also wörtlich übersetzt, die „ Der Makellosen Jungfrau Maria Geweihten“ und bestimmt nicht, wie ein Lexikon meint, die „blattdünnen Scheiben aus Wasserteig von Weizenmehl, bei niedriger Temperatur gebackenen“.
Jede Geschichte - auch unsere Ordensgeschichte - wird begonnen und fortgeschrieben durch einzelne, die aus sich heraus, von niemandem ernannt, die Welt bewegen. Ein solcher Mensch war:
Heiliger Eugen von Mazenod - Bischof und Ordensgründer - Fest 21. Mai |
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Ein neuer Missionsbischof aus Österreich! Bischof Dr. Philipp Pöllitzer OMI in Keetmanshoop in Namibia. Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI hat am 31. Mai dieses Jahres Pater Dr. Philipp Pöllitzer OMI zum Bischof der Diözese Keetmanshoop in Namibia ernannt. Pater Pöllitzer ist Oblate der Makellosen Jungfrau Maria und Missionar in Gobabis in der Erzdiözese Windhoek in Namibia. Er ist der erste aus unserer Österreichischen Ordens-Provinz, der Missionsbischof wird!
Bischof Philipp Pöllitzer ist am 18. 01. 1940 in Mörtelsdorf, Pfarre Tamsweg im Lungau, Land Salzburg geboren. Seine Eltern waren gläubige und fleißige Bauern. Philipp ist das 10. von 12 Kindern und lernte von den Eltern den tiefen Glauben und den Fleiß bei der Arbeit. Er besuchte die Volksschule in Tamsweg und kam dann ins Borromäum, das Knabenseminar der Erzdiözese Salzburg, um Priester zu werden. Nach der Matura folgte er Pater Josef Anthofer OMI (ebenso aus Tamsweg gebürtig) und wollte wie er ein Missionar werden. Darum trat er bei den Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria ein und wurde so Angehöriger der Österreichischen Ordensprovinz. Das Noviziat machte er in Engelport an der Mosel in Deutschland. Er studierte an der Ordenshochschule in Hünfeld bei Fulda in Hessen. Dort wurde er 1965 zum Priester geweiht; er meldete sich für die Mission und bekam 1966 die Sendung nach Namibia.
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