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Die Glocken – Restaurierung 2004 und 2005
Im Jahre 2004 wurde es notwendig, dass wir uns wieder intensiver unseren Glocken zuwendeten. Häufig anfallende technische Defekte brachten das halbe Geläute der Glocken zum Schweigen. Die Pfarre hat bei zwei Glockenfirmen ein Angebot eingeholt. Den Auftrag für die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen erhielt die Firma Schauer und Sachs aus Salzburg. Es sollte eine komplette Erneuerung der Läuteanlage werden. Begonnen wurde mit den vier Glocken im Westturm im Oktober 2004. Die Stahljoche wurden durch neue aus Eichenholz gefertigte Joche ausgetauscht. Die komplette elektrische Anlage ist erneuert worden. Die neuen Motoren wurden auf eine aus Stahl angefertigte, auf den Glockenstuhl befestigten Motorbrücke montiert. Neue Antriebsräder für die Glocken wurden eingebaut. Auch die Stahlklöppel, die für die Glocken zu hart waren, wurden durch neue Rundballenklöppel ersetzt. Die größte Veränderung erfuhr die Hippolytglocke, sie wurde in den Glockenstuhl gehängt. Bis jetzt war sie neben dem Glockenstuhl im Turmfenster untergebracht, was für das Mauerwerk und auch für die Lager der Glocke sehr von Nachteil war. Ebenso wurde der Glockenstuhl teilweise neu verschraubt um eine Distanz zum Mauerwerk zu schaffen. Im März 2005 war die Glockenstube im Ostturm und damit die große Glocke an der Reihe saniert zu werden. Ein historisches Holzjoch befand sich in der Glockenstube und dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt restauriert und instand gesetzt. Anstelle des Eisenjoches wurde das historische Holzjoch eingebaut, sodass wieder eine Einheit entstand. Die große Glocke, der Glockenstuhl und das Joch aus dem Jahre 1774. Ansonsten wurden die gleichen Maßnahmen wie schon im Vorjahr bei den vier Glocken im Westturm vorgenommen. Zum Abschluss der Arbeiten ist die Verkabelung bis in die Sakristei erneuert worden, wo die neue Schalttafel mit der funkgesteuerten elektronischen Uhr verbunden wurde. |
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